#METOO – WARUM HABEN DIE FRAUEN SO LANGE GESCHWIEGEN?

Mädchen frigide nur Laufhaus

März von thea Die MeToo-Debatte ist in Deutschland verebbt, bevor sie wirklich begonnen hatte. Und den wenigen Frauen, die jetzt nach vielen Jahren öffentlich über ihre Erlebnisse sprechen, wird auch noch vorgeworfen, sie würden dies nur aus unlauteren Motiven, aus vermeintlicher Geltungssucht oder Rache tun. Aber warum haben all die Frauen tatsächlich so lange geschwiegen? Es gibt für dieses Schweigen neben sehr individuellen vier Hauptgründe: 1. Sexuelle Belästigung ist peinlich — für das Opfer Du hast richtig gelesen. Sexuelle Belästigung ist nicht dem Täter peinlich, ganz im Gegenteil. Wenn er nicht so tut, als hätte er gar nichts getan, brüstet er sich oft damit und wird von seinem Umfeld auch noch durch Applaus, Lachen und Schulterklopfen belohnt. Sexuelle Belästigung ist aber dem Opfer peinlich.

1. Sexuelle Belästigung ist peinlich – für das Opfer

Sie sind schon okay, entsprechen aber ganz dem Klischee — finden jedenfalls Allgemeinheit zwei Frauen, die Simone Schmollack gefragt hat. Arbeitet nicht, um sich von seinem Geld eine schöne Zeit wenig machen, sondern für die Rente: Der deutsche Mann. Als ich zum Studium nach Deutschland kam, zog ich mit zwei polnischen Jungs zusammen. Einmal kam ich von der Universität nach Hause, schloss die Wohnungstür auf und dachte, ich sei auf der falschen Etage gelandet. Aber ich war nicht gefälscht, es war einfach die Mutter des einen. Der hatte am Telefon geklagt, dass er mit dem Putzdienst dran sei.

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