HANDBUCH KÖRPERSOZIOLOGIE

Methoden des Anderes

Nur nette Maedchen gehen aus, gehen ins Bett, gehen nach Hause Intime Gespraeche haben ein Dutzend gute Gruende hervorgebracht, aus denen auch 'anstaendige' Frauen 'Sex am ersten Abend' durchaus guten Gewissens vertreten koennen. Und das, ohne sie von vornherein als one-night stand zu betrachten. Sex bereits am ersten Abend ist fuer eine Frau etwas voellig Legales Rechenaufgabe fuer Computerfreaks, die es immer noch nicht wahrhaben wollen: Wenn die Respektabilitaet einer Frau, die am ersten Abend mit Ihnen schlafen moechte und es auch tut, gleich Null ist, um wieviel Prozent erhoeht sich die Respektabilitaet einer Frau, die eigentlich nicht mit Ihen schlafen moechte und es schliesslich doch tut, um Sie nicht zu verlieren - in Relation zu der Anzahl von Tagen, die sie Sie 'warten' laesst? ALKOHOL - WENIGER WIRKT MEHR Richtig dosiert, kann Alkohol ein wahres Aphrodisiakum sein: Er regt die Lust- und Sexualzentren im Zwischenhirn an und verleiht der Fantasie Fluegel, indem er Kontrollmechanismen wie Angst und Hemmungen schwaecht. Aber: Ein Glas zuviel und die anregende Wirkung des Alkohol ist beim Teufel. Es nuetzt Ihnen also garnichts, eine Frau, die Sie unbedingt abschleppen wollen, mit Alkohol abzufuellen, wenn Sie nicht gerade eine Vorliebe fuer lebende Leichen haben.

Band 2: Forschungsfelder und Methodische Zugänge

About this book Introduction Das Handbuch Körpersoziologie verfolgt das Ziel, den grundlegenden Stellenwert des Körpers für soziologisches Denken wenig veranschaulichen. Die Körpersoziologie versteht den Körper als bedeutsam für subjektiv sinnhaftes Schachern sowie als eine soziale Tatsache, Allgemeinheit hilft, Soziales zu erklären. Der menschliche Körper ist Produzent, Instrument und Effekt des Sozialen. Er ist gesellschaftliches und kulturelles Symbol sowie Agent, Medium und Instrument sozialen Handelns. Soziale Strukturen schreiben sich in den Körper ein, soziale Ordnung wird im körperlichen Handeln und Interagieren hergestellt. Sozialer Wandel wird mit körperliche Empfindungen motiviert und durch körperliche Aktionen gestaltet. Körpersoziologie ist in diesem Sinne als verkörperte Soziologie zu verstehen.

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